Trump will Medikamentenpreise um bis zu 90 Prozent senken – vips Statement zum Dekret des US-Präsidenten
Trump sieht die USA wegen hohen Medikamentenpreisen benachteiligt und unterzeichnet ein Dekret für tiefere Medikamentenpreise. Mit dem Erlass setzt er die Pharmabranche unter Druck.
Die Folgen von massiv tieferen Preisen für pharmazeutische Produkte in den USA könnten für die Schweizer Pharmabranche einschneidend sein: weniger Gewinn, weniger Forschung, weniger Stellen.
Chemie, Pharma und Life Sciences als treibende Kraft der Schweizer Exportwirtschaft
Dass die Preise für Medikamente in den USA fallen, ist eine schlechte Nachricht – auch für die Schweizer Wirtschaft. Denn die Schweizer Exportwirtschaft ist stark von der Pharmabranche abhängig. Die Exporte der chemisch-pharmazeutischen Industrie erzielten im vergangenen Jahr rund 48 Prozent der gesamten Exportleistungen der Schweiz. Gleichzeitig sind die USA ein wichtiger Absatzmarkt für die Schweiz. Die Hälfte der Pharmaexporte geht ins Trump Land.
Was jetzt in den USA entschieden wurde, hat Folgen für die ganze Welt. Dass die grösste Volkswirtschaft der Welt lebenswichtige Medikamente zum Tiefstpreis bezieht, schwächt Anreize für Innovationen und damit die Innovationskraft unserer Branche.
Sinkende Erträge gefährden die Mittel für Forschung, Produktion und Arbeitsplätze auch an anderen Standorten. Die Entwicklung neuer Therapien wird spürbar gebremst.
Lesen Sie hier unsere ausführliche Stellungnahme zum jüngsten Trumpschen Auftrumpfen.


