Die vips äussert sich im aktuellen 20 Minuten zum US-Referenzpreissystem
Mit dem heutigen Auftritt der vips in der Printausgabe des 20 Minuten konnten wir die mediale Diskussion rund um den Zolldeal mit dem für unsere Branche weit folgenschwereren Thema des US-Referenzpreissystems entscheidend ausweiten.
Raubt Trump der Schweiz die Pharmabranche? So der pointierte Titel des Artikels der 20 Minuten Journalistin. Zu ihren Fragen betreffend US-Zolldeal, 200 Milliarden Investitionen in den USA, die zentrale Rolle der Pharma wie auch die Auswirkungen auf den Pharmastandort Schweiz haben wir uns klar geäussert und in diesem Kontext auch einige markante Aussagen zum GENEROUS-Modell der US-Regierung gemacht.
Aber überzeugen Sie sich selbst …
Ernst Niemack, Geschäftsführer des Pharmaverbands vips, nennt ein anderes Thema «um ein Vielfaches dramatischer»: das neue US-Referenzpreissystem Generous, das am 10. November in Kraft gesetzt wurde.
Die US-Regierung will künftig die niedrigsten Nettopreise aus den G7-Ländern, Dänemark und der Schweiz übernehmen – kaufkraftbereinigt. In den meisten Fällen bedeutet das: Der US-Preis wird an den Schweizer Preis gekoppelt, da dieser oft der günstigste ist.
Die Konsequenz laut Niemack: «Innovationen und neue Medikamente kommen nicht mehr oder stark verzögert auf den Schweizer Markt, da diese sonst den Preis im allerwichtigsten Absatzmarkt – den USA – drücken würden.» Das berge nicht nur für Patientinnen und Patienten Gefahren, sondern würde auch die Schweizer Wirtschaft schwächen.
Hier geht’s zum vollständigen Artikel von 20 Minuten Redaktorin Carolin Teufelberger.
Wir bleiben weiterhin am Ball, damit unsere Stimme und unsere Anliegen bei Politikern, Behörden, Medien und Öffentlichkeit immer mehr gehört werden.


