vips Mitteilung zum KDP 2 – Wer den Pharma Standort stärken will, darf Innovation nicht schon im Keim ersticken
Mit der Eröffnung der Vernehmlassung zum Kostendämpfungspaket 2 dreht der Bundesrat weiter an der Regulierungsschraube. Statt die Chance für einen starken Pharmastandort Schweiz im globalen Wettbewerb zu nutzen, wird dieser durch eine falsche Politik gefährdet.
Vor wenigen Wochen hat die US-Administration angekündigt, dass die Schweiz zum Referenzland für den amerikanischen Markt werden soll. Innovationen werden in Zukunft kaufkraftbereinigt mit den Nettopreisen verglichen. Unter diesen Voraussetzungen weisen wir in der Schweiz mit Abstand die tiefsten Preise der Vergleichsländer aus und beeinflussen den US-Markt damit negativ.
Für pharmazeutische Unternehmen ist es ökonomisch kaum vertretbar, in einem kleinen Markt (0.5 %) stark reduzierte Preise zu akzeptieren, wenn diese anschliessend den Preis im weltweit wichtigsten Absatzmarkt (50 %) nach unten ziehen. Die Konsequenz – Produkteinführungen in der Schweiz werden verzögert oder ganz unterlassen.
Andere Länder wie UK, J, F und D haben umgehend reagiert, die Rahmenbedingungen verbessert und somit die Versorgung von innovativen Medikamenten in ihrem Land sichergestellt.
In diesem hoch sensiblen Umfeld geht der Bundesrat nun in eine komplett andere Richtung und möchte in der Vernehmlassung die Preise für Innovationen weiter senken – zum jetzigen Zeitpunkt ein verheerendes Signal.
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